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Zusammenfassung zu Rentabilität, Liquidität, Eigenkapital, Jahresplan

Die verschärften Kreditvergabe-Richtlinien geben den Banken und Sparkassen über die staatliche Finanzaufsicht vor, bei der Gewährung von Fremdkapital als Bankdarlehen neben der BWA-Analyse im laufenden Jahr auch eine Bilanzanalyse mit GuV-Analyse (Betriebsergebnis, Gewinnherkunft) rückwirkend auf mindestens 3 Jahre vorzunehmen und sich eine nachvollziehbare Zukunftsplanung der Betriebe als Jahresplanung über 3 bis 5 Jahre vorlegen zu lassen. Diese Daten und Fakten sind in das Rating, also die Benotung der Bonität eines Unternehmens einzubeziehen.

Als Muster stehen auf meinen Internetseiten zum kostenfreien und unverbindlichen download unter dem Button Download bereit:

Ein Rentabilitätsplan zum Nachweis der Rentabilität pro Jahr ist aufzustellen, dazu ein Liquiditätsplan für die separate Berechnung der Liquidität, denn auch bei starker Rentabilität kann ein Betrieb bzw. ein Unternehmen trotzdem eine ungenügende Liquidität aufweisen. Dazu ist als Muster ein Geschäftsplan, auch als Businessplan oder Zukunftskonzept bekannt und ein Handlungsplan mit dem Ausweis entsprechender Verantwortlichkeiten und Zeiten für die Umsetzung in die Praxis auf meiner Download-Seite verfügbar.

Zusätzlich zu diesen Daten und Fakten sind für den Nachweis der Bonität im Rating bereitzustellen: ein ausreichender Ertrag (Gewinn) in der Gewinn- und Verlustrechnung GuV, die zwingend zur Bilanz gehört. Aus diesem Gewinn muss mindestens die Tilgung von Fremdkapital zu leisten sein, ebenso die Entnahmen des Unternehmers / der Unternehmerin (bei Einzelunternehmen) sowie die Sozialleistungen (anteilig, wie bei Arbeitnehmern) und nach den finanzrechtlichen Vorschriften die Nutzung von KfZ, Telefon etc., sowie die Einkommensteuer auf den Gewinn (Ertrag).

In naher Zukunft sollen auf meine Download-Seiten weiter bereitgestellt werden (zur Zeit wird daran noch gearbeitet):

Bei der Rentabilitätsplanung ist darauf zu achten, Kosten und Aufwendungen wie alle Leistungen periodengerecht abzugrenzen. Und: Investitionen sind nicht mit ihrer Ausgabe zu erfassen (hier entsteht reiner Abfluss von Liquidität) sondern mit der finanzrechtlich zulässigen Abschreibung AfA auf die Jahre ihrer Nutzung (Infos z. B. unter: www.finanzamt.nrw.de ). Für die Liquiditätsplanung dagegen ist es erforderlich, alle Ausgaben zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit zu planen, um die Liquiditätslage sicher darstellen zu können.

Hier wird schnell deutlich, dass Rentabilität und Liquidität zwar grundsätzlich etwas miteinander zu tun haben, denn ohne sichere Rentabilität ist eine dauerhafte Liquidität nicht zu erreichen, gleichwohl kann (mindestens zeitbezogen) ein Unternehmen wohl rentabel dennoch nicht oder nur teilweise liquide sein.

Deshalb ist nach den aktuellen Kreditvergabe-Richtlinien (siehe hierzu meine Ausführungen auf den weiteren Seiten) jede Finanzierung, jede Investition über Banken und Kreditinstitute nach den Rating-Vorschriften zu benoten und mit der dargestellten Jahresplanung die Zukunftsfähigkeit zu belegen. Im Wesentlichen sind dies: Sicherheiten, Bonität, Kapitaldienstfähigkeit und tragfähige Zukunftsplanung.

Neben dem unabdingbaren Rentabilitätsplan mit zugehörigem Liquiditätsplan muss jede Investition und Finanzierung mittels Finanzplan (auch: Finanzierungsplan) in der Jahresplanung des Betriebes nachgewiesen werden. Die Finanzplanung wird wiederum unterstützt durch die Investitionsplanung mit ihrem separaten Kapitalbedarfsplan.

Verlangt wird von den Banken und Sparkassen genügend Eigenkapital in den Betrieben: ab 15%, besser ab 20% als Eigenkapitalquote im Verhältnis zur Bilanzsumme sollten es schon sein. Die Bilanzsumme stellt die Summe der Aktiva, also der Vermögenswerte (Anlagevermögen plus Umlaufvermögen) eines Unternehmens dar. Und in jedem Kapitalbedarfsplan bzw. Finanzplan ist das für die neue Investition zur Verfügung stehende Eigenkapital als Eigenanteil an der Finanzierung darzustellen.

Also, keine einfache Aufgabe, die Jahresplanung Jahr für Jahr neu aufzustellen. Und je schwieriger sich das konjunkturelle Umfeld darstellt, desto intensiver, ja unternehmerischer werden in den Betrieben die Zukunftsplanungen als Jahresplanungen. Ich kann nur dazu aufrufen, sich strategisch auf die Zukunft einzustellen und ggf. auch externer Hilfe in Anspruch zu nehmen oder mein Seminar zur Betriebs-Jahresplanung für Handwerk, Handel und Gewerbe zu besuchen.

Wir werden nur noch ein Wirtschaftswachstum von ca. 1,7% bis 2,0% im Jahr 2008 und voraussichtlich nur 1,2% im Jahr 2009 haben. Um dauerhaft ein tragfähiges Marktvolumen zu erhalten, müsste im Schnitt das Bruttoinlandsprodukt BIP als Messgröße für unser Wirtschaftswachstum bei 2,5% pro Jahr liegen! Die Inflationsrate von über 3,5% insgesamt gesehen und bei den Gütern des täglichen Bedarfs von ca. 12%(!) sollte alle Unternehmen mehr als aufhorchen lassen. Tun Sie etwas. Jetzt!

Und: neben dem Rating der Daten und Fakten eines Unternehmens verlangt die Ermittlung der Bonität nach banküblichen Sicherheiten. Also, die Bonität geht wie bereits dargestellt über:

Das Konzept muss stimmig sein: In meinen Seminaren zur Betriebs-Jahresplanung (So gestalten erfolgreiche Betriebe ihre Zukunft!) und zur Absatzförderung (Von der Idee zum Markterfolg!) werden die internen und externen Bedingungen für den Jahresplan erarbeitet. Weitere Information ist auch in der Mittelstandspolitik für Unternehmen und Gründerinnen / Gründer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zu erfahren ( www.bmwi.de ).

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