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Ziele 2009 / 2010 / .. für Unternehmen, Betriebe in Handwerk, Handel, Gewerbe

Die Veränderung des Wirtschaftswachstums seit 1960 zeigt deutlich die dramatische Verschlechterung des Bruttoinlandsprodukts BIP bis 2010 auf.

Die Analyse der Vergangenheit macht Sinn, wenn sie der Zukunft dient.

Das Bruttoinlandsprodukt BIP misst das Wirtschaftswachstum im Inland: es sind die Nettowerte (ohne Umsatzsteuer) aller in der Bundesrepublik Deutschland in einem Kalenderjahr hergestellten Waren und Güter sowie erbrachten Dienste.

Bis auf die drei Jahre zur Öffnung des Ostens und der Wiedervereinigung 1989 / 1990 / 1991 fiel das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts BIP kontinuierlich.

Lag das BIP-Wachstum in den 60er Jahren im Schnitt noch bei rd. +5,0%, so fiel es in den 70er Jahren auf durchschnittlich rd. +4,0%, in den 80er Jahren auf nur noch rd. +3,0%, in den 90er Jahren auf rd. +2,0% und zwischen 2001 und 2010 wird es in etwa bei rd. +1,0% oder gar drunter liegen.

Übersicht durchschnittliches BIP-Wachstum (gerundet)
1961 – 1970 + 5,0%
1971 – 1980 + 4,0%
1981 – 1990 + 3,0%
1991 – 2000 + 2,0%
2001 – 2010 + 1,0% - voraussichtlich!

Das Bruttoinlandsprodukt liegt aktuell bei fast 2,4 Billionen Euro pro Jahr (2.400.000.000.000).

Und das jährliche BIP-Wachstum sollte bei mindestens +2,5% im Schnitt liegen, also bei 60 Mrd. Euro (60.000.000.000) Zunahme, so die Aussage der Wirtschaftsinstitute in Deutschland.

Dies zum einen, um die Mittelschicht der Bevölkerung nicht auf ein niedrigeres Einkommensniveau sinken zu lassen.

Definition Mittelschicht: 70% - 150% zum verfügbaren Einkommen von 37.500 Euro pro Jahr.

Und darüber hinaus die Masse der Bevölkerung nicht von Transferleistungen (Sozialleistungen bzw. Einkommenshilfen) des Staates abhängig werden zu lassen.

Was bedeutet dieses Szenario für Unternehmen und Betriebe in Handwerk, Handel, Gewerbe?

Wie sind diese Fakten für die unternehmerische Ausrichtung auf die Zukunft zu werten?

Meine mittlerweile 40-jährige Berufstätigkeit (siehe Profil und Impressum), auch in leitenden Positionen inkl. Geschäftsführung, dazu meine über 15-jährige Tätigkeit als BetriebsBerater und SeminarDozent, in der ich mehr als 500 kleine bis mittelständische Unternehmen begleitet, betreut und qualifiziert habe, lässt mich folgende Gedanken niederschreiben:

Hierzu Beispiele aus der Praxis:

1. Sollten am Markt pro Stunde 42 Euro erwirtschaftet werden, um kosten-deckend zu arbeiten, sind aktuell über Ausschreibungen oder individuelle Angebote oft nur 36 bis 38 Euro (oder gar darunter) zu erzielen.

Gerade hier müssen Unternehmen mehr und mehr Zeit und Kosten investieren, um wettbewerbsfähige Angebote abgeben zu können. Hinzu kommt eine frustrierende Angebotsquote, im Verhältnis Angebot zu Auftrag, die oft schon bei 1 : 10, ja sogar bis 1 : 15 oder gar 1 : 20 liegen kann. Weniger Angebote am Markt heißt somit meist auch weniger Aufträge, die zu erwarten sind.

2. Ein Installationsbetrieb (Sanitär und Heizung) erzielte noch nicht einmal im Reparatur- und Notdienst die notwendigen Stundensätze von 42 Euro. Sie waren einfach nicht durchsetzbar,

Sei es, dass die Kunden nicht pünktlich oder nicht umfassend zahlten, den Anfahrzeiten immer wieder die Anerkennung verweigert wurde, Stand- und Rüstzeiten nicht berücksichtigt werden konnten, dazu kostenlose Nacharbeiten anfielen, die Fahrten (längere Wege) oder Materialien sich verteuerten, etc.

3. Entnimmt ein Einzel-Unternehmer (-Unternehmerin) aus dem Betrieb - nehmen wir hier einmal an - 2.000 Euro pro Monat bar, so sollte der Gewinn des Betriebes schon über 50.000 Euro(!) liegen, denn neben den 24.000 Euro Bar-Entnahmen entfallen noch Sozialleistungen wie bei jedem Arbeitnehmer anteilig auf die Entnahmen (hier einmal im Beispiel angenommene 6.000 Euro im Jahr) und die private Nutzung von Kfz., Telefon etc. (mit ebenfalls hier angenommenen 4.000 Euro im Jahr).

Dieser „Entnahme-Betrag“ beläuft sich dann schon auf 35.000 Euro im Jahr, der über den Gewinn abzudecken wäre, ggf. kommt noch die Tilgung hinzu, die aus dem Gewinn heraus anzusetzen ist: sagen wir hier einmal (nur!!) 9.000 Euro Tilgung pro Jahr, dann wächst der Betrag bereits auf jetzt 43.000 Euro an (24.000 + 6.000 + 4.000 + 9.000 Euro).

Und diese Summe muss bereits von der Einkommenssteuer befreit sein. Unterstellen wir die Steuer-klasse III (und Kinder) und setzen als EK-Steuer 25% der Übersicht halber einmal an, so fielen an EK-Steuern ca. 10.000 Euro (auf den Gewinn) an. Somit wären im Beispiel gut und gerne 55.000 Euro an Gewinn zu erwirtschaften, um die aufgezeigten Lasten tragen und (hier geringe) Rücklagen (2.000) bilden zu können (43.000 Entnahmen und Tilgung + 10.000 EK-Steuer + 2.000 Rücklage).

Können kleine bis mittlere Unternehmen einen erforderlichen Gewinn Jahr für Jahr erreichen?

Wie kann - gewinnorientiert! - die Zukunft besser und sicherer gestaltet werden?

Interessiert?

Dann setze ich gerne diese Reihe in einem Rhythmus von ca.(!) 10 Tagen fort und beziehe persönlich Stellung zu den Möglichkeiten und Chancen kleiner bis mittlerer Unternehmen und Betriebe in Handwerk, Handel und Gewerbe.

Mit der Perspektive auf praktikable Denkanstöße in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten mit ungewisser Zukunft.

Bitte bedenken Sie dabei:

Außergewöhnliches geschieht allzu oft nicht auf gewöhnlichem Wege.

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