Leistungsbeurteilung durch Vorgesetzte: Arbeitsquantität, Arbeitsqualität steigern
Eine wichtige Aufgabe des Managements ist die Leistungsbeurteilung ihrer Mitarbeiter. Ausgangsbasis ist das Leistungsverhalten des Mitarbeiters / der Mitarbeiterin am Arbeitsplatz. Die Beurteilung des / der Vorgesetzten hat auch Auswirkungen auf die künftigen Leistungen.
Die Beurteilungskriterien sind:
- die Arbeitsquantität (Umfang der Arbeitsergebnisse, Zeitbedarf, Zeiteinsatz)
- die Arbeitsqualität (Fehlerquoten, Güte der Arbeit, Organisation der Arbeit)
- der Arbeitseinsatz (Belastbarkeit, Initiative, Unterstützung, Koordination)
- die Arbeitssorgfalt (Behandlung der Arbeitsmittel, Zuverlässigkeit, Sicherheit)
- die betriebliche Zusammenarbeit (Teamarbeit, Informationsaustausch, Kooperation)
Die Mitarbeiterbeurteilung umfasst:
- die Fachkompetenz im technischen / kaufmännischen Bereich
- die Fähigkeiten insgesamt und zur Teamarbeit
- die Kooperation mit anderen Personen und Bereichen
- das Verantwortungsbewusstsein generell
- die Selbstständigkeit bei der Ausführung
Der / die Vorgesetzte sollte pflichtgemäß den Mitarbeiter / die Mitarbeiterin über die Quantität (Umfang) und Qualität (Ergebnis) seiner / ihrer Arbeitsleistung sowie seine / ihre Stärken und ggf. Schwächen informieren.
Im Beurteilungsgespräch kann und sollte der Mitarbeiter / die Mitarbeiterin selbstverständlich auch seine / ihre Argumente vorbringen. So entsteht auch für den Betrieb ein sehr hilfreiches „Feedback“, eine Rückmeldung, besser: eine für die Zukunft wichtige Rückinformation, wertvolle Details zum Umfeld in der Organisation und zur Organisation selbst, die es ebenfalls permanent zu verbessern und anzupassen gilt.