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   Nachfolger/-innen sind dringend gesucht

Betriebe aus Handel, Handwerk, Gewerbe stehen im Blickpunkt

Dortmund 01.12.2007 Mehr als 30.000 Betriebe, vorwiegend kleinere Unternehmen aus Handwerk, Handel und Gewerbe stehen in den nächsten 5 Jahren vor der Nachfolge. Und nie zuvor ist so unermüdlich von den Kammern HwK und IHK als auch von den Ländern im Zusammenwirken mit der KfW -Mittelstandsbank über Nachfolge-Börsen um Übernehmer/-innen geworben worden.

Trotz dieser intensiven Bemühungen muss sich eine ganze Reihe dieser kleineren Firmen darauf einstellen, nicht übernommen zu werden. Und das hat Folgen: Zum einen haben viele dieser Inhaber/-innen keine angemessene Alterssicherung, sie setzten nämlich auf den Verkaufserlös ihres Betriebes. Zum anderen sind viele Firmen einfach nicht reif für eine Übergabe: die meist unbefriedigende Ertragslage des Betriebes schreckt Nachfolger ab und lässt zudem Kreditinstitute eine Finanzierung verweigern.

Meine Erfahrung aus über 500 betreuten KMU-Unternehmen zeigt noch weitere Problemfelder auf, denn die Inhaber/-innen nutzen m. E. nach nicht alle Chancen - und auch nicht frühzeitig genug, mindestens 5 Jahre vor der geplanten Übergabe - um doch noch gezielt veräußern zu können:

Der Grund, warum Verpachtungen in der Praxis weniger vorkommen ist einfach zu erklären: Nur wenige Betriebe erwirtschaften eine Pacht zusätzlich zu möglichen Investitionen und Strukturierungs-Maßnahmen bei der Übergabe. Aber auch geeignete und interessierte Nachfolger/-innen haben oft Restriktionen, die keine noch so gut gemeinte staatliche Informationspolitik aufheben kann.

Und noch etwas passiert in der Praxis: In aller Regel prallen im letzten Schritt vor einer Übernahme auch noch zwei Steuerbüros, ein jedes ihren Mandanten vertretend und oft nur aus der Ferne nach Zahlenlage urteilend, aufeinander. Damit findet eine Moderation der unterschiedlichen Standpunkte nicht mehr statt.

Ging zudem ein/e Nachfolgekandidat/-Kandidatin mit den Bilanzen der letzten drei Jahre zu eine Kammer-Beratung, wurde hier eher die negative Bilanzseite verdeutlicht. Wen wundert´s, können doch die Betriebs-Berater der jeweiligen Kammer das eigentliche Potenzial des Unternehmens, ggf. nach einer Strukturierung, aus der Ferne nicht erkennen; insofern ist es die Pflicht der Kammern, auf Risiken hinzuweisen.

Viele Parteien, die sich eigentlich schon gefunden hatten, gingen somit noch auseinander. Ein katastrophaler Zustand, wie ich finde. Im Top-Seminar Betriebs-Jahresplanung erhalten alle Teilnehmer praktikable Informationen zur Führung eines Betriebes; sie schaffen beste Voraussetzungen, GuV´s und BWA´s zu analysieren, die Zukunfts-Rentabilität zu planen, geeignete Ziele abzuleiten, den Kapitalbedarf zu rechnen, einen sinnvollen Handlungsplan aufzustellen und diesen zeitgerecht umzusetzen (www.dieter-wulf.de).

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