Information zu Kreditoren, Debitoren, Aussenstände, Wertberichtigung
Kreditoren sind Verbindlichkeiten einer Unternehmung, jedoch noch nicht alle Verbindlichkeiten, denn die Liste der Kreditoren erfasst nur die Lieferungen und Leistungen aber z. B. nicht die Personalkosten und Sozialkosten aus der Buchhaltung (BH) bzw. dem internen Rechnungswesen (Rewe).
Debitoren dagegen sind die Forderungen einer Unternehmung, die durch ihre spezifische Leistungserstellung am Markt aufgebaut werden.
Debitorenlaufzeit =
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Nettoumsatz
Kreditorenlaufzeit =
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Material- / Waren-Einkauf
Forderungsausfälle sind oft an der Tagesordnung. Die Zahlungsmoral lässt seit Jahren zu wünschen übrig. Zusätzliche monetäre Belastungen durch erneutes Zinsaufkommen oder Engpässe in der Zahlungsfähigkeit sind die Folgen für ein Unternehmen.
Dieser Fakt ist leider auch in einem starken Trend zu immer günstigeren Preisen abzulesen. In der Branche Bauwesen ist dieser Tatbestand bei fast jeder Ausschreibung mit Submission zu erkennen.
Auch die Bereiche Pharma, Gesundheit, Handel, Caravaning, Kraftfahrzeuge, der Handel insgesamt und die meisten Dienstleister, um nur einige zu nennen, sind unter Preisdruck. Der Markt fordert immer günstigere Produkte und Leistungen.
Müssen die Forderungen in der Bilanz mit GuV schlussendlich als uneinbringbar angesehen und ausgebucht werden, spricht man in der Betriebswirtschaftslehre (BWL) von Wertberichtigung. Achtung: diese Wertberichtigung mindert direkt den Ertrag bzw. Gewinn!
- Wertberichtigungen, also Forderungsverluste, schmälern den Gewinn in Höhe der Ausbuchung!
- Ein qualifiziertes Forderungsmanagement und ein sicheres Controlling sind immer Chefsache!
Iserlohn, im Mai 2008
