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Hinweise zu Barentnahme / Barentnahmen

Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin, speziell in Einzelunternehmen, Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) und Personengesellschaften (oHG, KG) sollte beachten:

Im praktischen Beispiel:


        a) Einzelunternehmen

Gewinn im Beispiel 75.000 €
Einkommenssteuer, ca. (!) 20.000 €
Tilgung, hier angenommen 15.000 €
Barentnahme 25.000 €
Entnahme-Anteile (Pkw, Telef., Vers. etc.)     10.000 €
Rücklagenbildung (ca. 10% vom Gewinn)  5.000 €
Gewinnverwendung 75.000 €


        b) Kapitalgesellschaft

Gewinn im Beispiel 200.000 €
Körperschaftssteuer, ca. (!)55.000 €
Tilgung (Zinsen sind Kosten!)50.000 €
Unternehmer-Entnahmen bar (Gehalt, in den Kosten)              0 €
Entnahme-Anteile (Gehaltsleistungen)         0 €
Tantieme, Erfolgsboni60.000 €
Rücklagenbildung (EK)35.000 €
Gewinnverwendung 200.000 €

Allzu oft reicht der Gewinn einfach nicht aus, um alle diese Leistungen abdecken zu können. Deshalb ist ein ausreichender Ertrag unbedingt erforderlich und erste Unternehmer-Pflicht.

Bei nicht ausreichendem Gewinn kommt ein Unternehmen mehr und mehr in die (schiefe) Lage, über Fremdkapital laufende Zahlungsverpflichtungen und Entnahmen erfüllen zu „müssen“.

So erhöhen sich die Fremdkapitalanteile weiter (z. B. über einen ausgenutzten Kontokorrent) und damit deutlich auch die Zins-Lasten. Ein Teufelskreis entsteht, den es unbedingt zu vermeiden gilt.

Sehen Sie sich bitte hierzu auch die Hinweise zu Kreditwürdigkeit / Kapitaldienstfähigkeit und die Hinweise zum Bankenrating auf dieser Seite (siehe Übersicht!) an.

Wenn Sie eine Frage zu Barentnahme / Barentnahmen stellen möchten, nutzen Sie bitte mein Kontaktformular: Sie erhalten meine Antwort selbstverständlich kostenfrei.

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